OETage In Osijek – Epilog
Das beste kommt zum Schluß
Beim Editieren der Fotos, die ich im Frühjahr während der OETage gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass zwischen all den Reportagen und Gruppenfotos viele meiner “privaten Schnappschüsse” übersehen wurden. Ich reiche diese nun in loser Form nach.
Eine Frage an dieser Stelle an die Germanistinnen: ist “editieren” in diesem Zusammenhang das richtige Wort um jene Tätigkeit zu beschreiben, bei der man einen riesen Haufen von Fotos auf ein präsentierbares Set reduziert?
Meine Zielsetzung beim Erstellen solcher Sets (auch jener in diesem Beitrag) zur Dokumentation der OETage war ambivalent: einerseits kämpfe auch ich gegen die Fotografen-Krankheit zu viele Fotos auszuwählen, andererseits wiegt das Verlangen aller Beteiligten nach der Erinnerung, dem Gesamteindruck der Veranstaltung und nicht zuletzt dem eigenen Bild mindestens genauso schwer. Darum waren es im Zweifelsfall eher mehr statt weniger Fotos.
Nachdem das geklärt ist beginnen wir ganz gemütlich mit ein paar Eindrücken von Freizeit und Erholung, die es zwischen und nach den Events tatsächlich gegeben hat.
Farbkleckse / Update: 11.12.2010
Letzter Tag
Am letzten Tag hat uns der Regen gleich zu Beginn unseres geplanten Spaziergangs ins Trica gespült, wobei Lena und Steffi ganz zufällig dieselbe Idee hatten. Zum Glück hat sich das Wetter gleich wieder gebessert und wir haben die Chance genützt und uns gemeinsam mal auf die andere Seite der Drawa gewagt. Für mich eine Gelegenheit auch mal das 85er ein bisschen auszuführen, mit dem ich sonst nicht viel anzufangen weiß – für mich ist ja ein 50er schon ein leichtes Tele und irgendwie zu eng.
Schatten in der Tvrđa
Das Licht nach einem Regenschauer ist oft am besten. In den Straßen der Tvrđa haben die klare Luft und harte Schatten ganz nette Kompositionen ergeben. Diesmal wieder mit “normalen” Brennweiten…
Ein paar Street Fotos
Viele sind es ja nicht geworden. Es gibt Orte an denen der Streetgroove nicht kommen will, und Osijek scheint einer davon zu sein. Damals in Rab Stadt ist es mir ähnlich ergangen, genauso in Cala Ratjada auf Mallorca, und von Pinkafeld im Burgenland reden wir gleich gar nicht. Wobei ich fairer Weise sagen muss, dass ich in Osijek nie dediziert auf die Straße gegangen bin, sondern alles so nebenbei passiert ist. Und immerhin, das Mädchen am Fenster allein wäre die Reise schon wert gewesen.
Das war’s
Unglaublich aber wahr. Hier enden die Tage der Kultur der Begegnung.



















































